Praxismodell für das Geschäftsprozessmanagement

Die Etablierung einer vernetzten Verwaltung sowie die Einführung einer kundenorientierten Leistungserbringung durch die öffentliche Verwaltung erfordern ein strukturiertes Verständnis der Zusammenhänge des Geschäftprozesssmanagements. Dieses Verständnis der Sachlage ist vielerorts vorhanden. Für die praktische Umsetzung fehlen hingegen heute weitgehend allgemeingültige Modelle und Vorgaben woran sich die Verantwortlichen in den Verwaltungseinheiten orientieren können. Damit laufen wir in Gefahr, das Rad immer wieder neu zu erfinden und durch unterschiedliche Handhabungsweisen gegen die anzustrebende Interoperabilität zu wirken. Innerhalb der Bundesverwaltung wurde an verschiedenen Stellen Geschäftsprozessmanagement (engl. Kürzel BPM) eingeführt. Seit 2007 führt das EDA ein BPM, welches sich mehr und mehr zu etablieren beginnt. Dies hat das Informatikstrategieorgan Bund (ISB) veranlasst, insbesondere anhand der Erfahrungen des EDA ein Praxismodell für das Geschäftsprozessmanagement in Verwaltungsorganisationen zu erstellen. Im Rahmen der Präsentation wird dieses Modell kurz vorgestellt und aus der BPM-Praxis des EDA berichtet.

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